7 Gründe für Nichtdesigner, Canva näher kennenzulernen
Canva, die nutzerfreundliche online-basierte Design-Plattform bietet viele Vorteile für Nicht-Designer, um tolle Designs selbst zu erstellen. Erfahren Sie hier, was es damit auf sich hat.
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7 Gründe für Nichtdesigner, Canva näher kennenzulernen

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Das gilt mehr denn je heute bei bildlastigen Social-Media-Kanälen wie Instagram und Pinterest. Diejenigen,  die für ihr Geschäft oder auch privat Grafiken, Bilder, Newsletter und sonstigen Content professionell für Online-Zwecke aufbereiten wollen, stehen vor der Herausforderung, auf der einen Seite regelmäßig zu posten und zu publizieren, auf der anderen Seite aber mit beschränkten zeitlichen und oft auch finanziellen Ressourcen auskommen zu müssen. Wie also mit diesem Dilemma umgehen? Die großen Grafik-Programme wie Indesign scheiden aufgrund Ihrer Komplexität als Tools dabei fast aus. Und auch GIMP und Photoshop bergen Ihre Herausforderungen.

Das erklärt wohl auch den rasanten Aufstieg von cloudbasierten-Plattformen wie Canva. Für alle die hiervon noch nichts gehört haben: Canva ist eine Design-Plattform, konzipiert für Nicht-Designer. Sie wurde im Jahr 2013 ins Leben gerufen.  So richtig den Stein ins Rollen brachte der Einstieg von Guy Kawasaki als Canva-Evangelist. Wen hätte man sich auch dafür besseres vorstellen können? Für viele Social-Media-Professionals gehört diese Plattform mittlerweile zum täglichen Handwerkszeug.

Ich stieß das erste Mal dank der Slideshare-Präsentation „The Beginners Guide to Canva“ darauf. Zu dem Zeitpunkt machte ich mich auch etwas näher vertraut damit. Dann passierte erst einmal längere Zeit von meiner Seite nichts. Erst die schiere Not, doch mehr Content für Online-Zwecke zu produzieren, brachte mich jüngst dazu zurück.

Was macht Canva so besonders? Ich habe hier ein paar wesentliche und sicherlich nicht abschließende Punkte für Sie zusammengetragen:

Einfachheit


Abbildung: Screenshot – Canva-Oberfläche mit diversen Auswahlelementen zum individuellen Anpassen von Grafiken und Vorlagen

Der bestechendste Vorteil von Canva ist in meinen Augen die unglaublich intuitiv nutzbare Oberfläche und Anwendung. Die Elemente sind weitestgehend selbsterklärend. Mit einfachem Ausprobieren kommt man schnell auf den richtigen Dreh. Besonders angenehm sind die Drag & Drop-Möglichkeiten, um Elemente einfach in das Bild oder die Vorlage zu ziehen und dann mit etwas hin- und herrücken zu platzieren.

Während professionelle Grafik-Tools wie Illustrator oder InDesign als auch Bildbearbeitungs-Programme wie Photoshop oder GIMP einiges an Einarbeitungszeit und ein mehr oder weniger großes Maß an Design- und Bildkompositionskenntnissen abverlangen, ist Canva konzipiert für Anwender ohne nähere technische und grafische Vorkenntnisse. Natürlich bieten die anderen Tools auch deutlich mehr an Funktionalität – das hat aber seinen Preis im buchstäblichsten Sinne des Wortes.

Ich schätze, dass ein mit normalen Office-Programmen und Online-Medien vertrauter Nutzer spätestens nach 3 – 4 Stunden mit Canva vernünftig arbeiten kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Programmen, die man sonst im Büroalltag kennt, ist das eine sehr kurze Zeitspanne.

Empfehlenswert ist es aus meiner Sicht trotzdem, sich mit einigen Features von Canva auseinanderzusetzen. Canva stellt zum Einarbeiten einige nützliche Tutorials zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von YouTube-Videos oder auch Online-Kurse von Udemy oder Lynda.com, die helfen, sich rasch einzuarbeiten. Die Zeit dafür dürfte auf jeden Fall gut investiert sein.

Grundlegende Designkenntnisse helfen natürlich auch, um den zu gestaltenden Objekten den entsprechenden Schliff zu geben. Etwas Einarbeitung, sei es durch Bücher, entsprechende Blogs oder auch Online- und konventionelles Training sind sicherlich förderlich.

Mächtigkeit

Abbildung: Screenshot – Canva-Oberfläche mit Teilausschnitt der Vorlagen

Einfach und mächtig muss kein Widerspruch sein – zumindest nicht bei dieser Plattform. So bietet Canva die Möglichkeit, Größen für die zu bearbeiteten Bilder  und Vorlagen frei zu bestimmen. Darüber hinaus gibt es für die unterschiedlichsten Zwecke zahllose vordefinierte Vorlagen für die unterschiedlichsten Anlässe und Social-Media-Kanäle. Sie lassen sich mühelos an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Mit Drag & Drop können Sie in sekundenschnelle Grafiken, Fotos und Hintergründe und Hintergründe austauschen – Gerade diese Funktionalität löst bei mir noch immer einen WOW-Effekt aus, insbesondere im Vergleich zu manch sperrigen Verhalten der „professionellen“ Tools. Auch Farben und Schriften lassen sich einfach ersetzen.

Darüber hinaus können Sie Ihre eigenen Bilder und Grafiken hochladen. Diese lassen sich dann beliebig per Drag & Drop in Ihre Vorlagen einbauen. So können Sie Ihre Vorlagen noch mehr individualisieren. Canva stellt natürlich auch zahllose Bilder und Grafiken zur Verfügung. Die sind aber nur in Teilen kostenlos.

Was die vordefinierten Vorlagen anbelangt, dürfte das Beste für die Nicht-Designer sein, dass man nicht bei Zero anfangen muss, sondern schon mal auf einer soliden Basis aufsetzen kann.

Cloud-basierend

Vielleicht vordergründig nicht der auffälligste Grund, Canva zu nutzen, aber in der praktischen Anwendung nicht zu unterschätzen, ist, dass die Plattform cloud-basiert ist. Wo immer Sie einen funktionierenden Online-Anschluss haben, steht Ihnen Canva zur Verfügung, unabhängig vom Endgerät. Größere Bearbeitungen sind natürlich nach wie vor nur mit PC oder Notebook sinnvoll.

Zusammenarbeits-Features

Über das Teilen eines einfachen Links können Sie anderen Personen Zugang zum Lesen oder auch Bearbeiten Ihrer Vorlagen und Bilder geben. So können Sie sich Feedback einholen oder auch Hilfe bei der Umsetzung. Nicht unpraktisch, wenn man im Team oder auch mit Externen an einem gemeinsamen Objekt arbeitet.

Wiederverwendbare Templates

Haben Sie erst einmal ein Template auf Ihre Bedürfnisse angepasst, können Sie es beliebig kopieren und für andere Zwecke wiederverwenden. Auf diese Weise wird Ihr Canva sukzessive für Sie immer wertvoller. Das kann man zugegebenermaßen auch als zweischneidiges Schwert sehen, weil man im Laufe der Zeit Canva dann nur noch schwer verlassen wird.

Branding

Mit konsistenten Farben, Schriften, Linien und anderen Merkmalen schaffen Sie ein einheitliches Markenbild. Gerade das ist für einen professionellen Außenauftritt nicht zu unterschätzen. Canva bietet out-of-the-box hunderte freie Schriften. Darüber hinaus ist es möglich, sich je Template auch in der Kostenlos-Variante eigene Farben zu hinterlegen.

Bei der Bezahlversion wird es dann richtig angenehm: Hier lassen sich beliebig „eigene“ Schriften hochladen sowie eine feste Farbpalette definieren, die Ihnen dann bei allen Templates zur Verfügung steht.

Kostenlos

Canva ist in der Grundversion kostenlos. Die Grundversion bietet aber bereits vieles, was dem Durchschnittsnutzer eine ganze Weile ausreichen dürfte. Wer jedoch eigene Schriften nutzen möchte und schnell auf die vordefinierte eigene Farbpalette zugreifen möchte, wird an der Bezahlversion nicht vorbeikommen. Sie bietet neben diversen weiteren interessanten Features den Vorteil, auch die Größen von vordefinierten Templates recht bequem ändern zu können.

Insofern ist der viel beschworene Kostenlos-Vorteil mit etwas Vorsicht zu genießen. Machen wir uns nichts vor – Canva ist eine professionelle Plattform und will und muss  Geld verdienen. Fair sind die Bedingungen auf jeden Fall ausgestaltet – auch was die Testmöglichkeiten und die Kündigung des Abonnements in der Bezahlversion anbelangt.

Ein finales Wort zum Schluss

Mit dem hier Geschriebenen erziele ich keinerlei Werbeeinnahmen von Canva oder profitiere von Affiliate-Programmen. Tatsächlich bin ich selbst sehr angetan von dieser intuitiv nutzbaren Plattform, die einfach und mächtig zugleich ist. Ersetzen lässt sich wirklich hochwertige Designarbeit auch mit Canva nicht. Für die vielen kleinen oder manchmal auch größeren Designarbeiten ist Canva aber dennoch eine unglaublich effektive und intuitiv-nutzbare Plattform. Vielleicht mache ich dazu auch in der nächsten Zeit dazu einmal ein Video. Ich halte Sie informiert.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Canva? Welche anderen Tools und Plattformen nutzen Sie und mit welchem Erfolg? Gibt es besondere Tipps oder Sonstiges, die Sie gerne teilen würden? Ich bin gespannt auf Ihr Feedback.

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