Warum immer in die Ferne schweifen? Interne Fundquellen zur Content-Gewinnung
Warum immer in die Ferne schweifen? Nutzen Sie Ihre eignen internen Fundquellen zur Content-Recherche. Welche, das erfahren Sie in diesem Blog-Post.
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Warum immer in die Ferne schweifen? Interne Fundquellen zur Content-Gewinnung

Nicht nur das Web und diverse Quellen außerhalb Ihres Unternehmen sind für die Content-Gewinnung relevant. Schauen Sie sich regelmäßig auch intern um, was es Neues gibt. Hier finden Sie 8 Anregungen, wie Sie Ihre eigenen Reihen anzapfen können.

1. Kundengespräche

Ihre Kunden sind Ihre besten Informanten. Nutzen Sie deshalb alle relevanten Informationen, die Ihre Mitarbeiter in direkten Gesprächen, Telefonaten, Emails, Briefen sowie Messen und Veranstaltungen von Ihren Kunden sammeln.

2. Service und Vertrieb

Die beiden Fachbereiche, die Ihren Kunden am Nächsten stehen, sind Ihr Service und Vertrieb. Was die Themenfindung anbelangt, sollten Sie an deren enormen Know-how über Ihre Kunden partizipieren. Etablieren Sie regelmäßige Workshops, Diskussionsforen und/oder Interviews mit Repräsentanten dieser Bereiche. Auch Online-Fragebogen, über Ihr Intranet platziert oder per Mail, können sich als nützlich erweisen. Informationen, die Sie hieraus gewinnen, können in Ihrem Hause auch einen wertvollen Beitrag für die Produktentwicklung und zur Serviceverbesserung leisten. Nutzen Sie deshalb diese Informationen im doppelten Sinne.

3. Kundenbefragungen

Mit Tools wie SurveyMonkey können sich auf recht einfache Art qualitative Kundenumfragen in Ihre Webseite einbinden. Für kleine Unternehmen reicht häufig sogar die kostenfreie Basisversion. Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang auch kleine Incentives, mit denen Sie Kunden zur Teilnahme bewegen können. Interessante Fragestellungen unter dem Gesichtspunkt der Conversion-Optimierung finden Sie in dem englischsprachigen Artikel „Learning From Customers (Qualitative Surveys)” des CXL-Institutes.

4. Neuigkeiten zu Produkten

Halten Sie Ihre Kunden mit Neuigkeiten aus Ihrer Produktwelt auf dem Laufenden, aber bitte nicht mit dem Old-School-Marketing-Blabla cer vergangenen Zeiten. Kunden lieben ehrliche Produktdarstellungen. Die Zeit der schönfärberischen Worthülsen sind durch Social Media gezählt. Ernsthaft. Nutzen Sie die Fachexpertise von Mitarbeitern aus Bereichen wie Engineering oder Produktentwicklung, um neue Produkt- oder Servicefeatures herauszuarbeiten und dem Kunden transparent darzustellen.

5. Interviews mit Kunden

Auch Interviews mit Kunden – aufgenommen als Podcast oder als Rohmaterial für Videos – können als Themenressource eingesetzt werden. Bleiben Sie hier ehrlich und lassen Sie den Kunden aus seiner Warte das Produkt beleuchten. Der besondere Vorteil: Authenzität und nicht überbietbare Glaubwürdigkeit.

6. Experten-Interviews

Gerade im Bereich B2B-Marketing haben Sie die Möglichkeit, Mitarbeiter Ihres Unternehmens als Experten vorzustellen und sich dadurch zu profilieren. Wenn Sie mit externen Experten zusammenarbeiten wollen,  wählen Sie sie so aus, dass diese innerhalb einer bestimmten Nische als „Kapazität“ gelten. Wenn sie gleichzeitig auch noch im Web als Influencer gelten, profitieren Sie gleichzeitig noch durch deren digitale Prominenz. Sie bekommen so Zugang zu deren Anhängerschaft.

7. Erfolgreiche Kundenprojekte

Kundenprojekte stellen immer wieder eine Quelle der Inspiration dar. Sie können für Whitepapers, aber auch für Blogposts auf Ihrer Webseite und in Social Media Kanälen verwendet werden. Stellen Sie bewusst nicht nur den Erfolg zur Schau, sondern zeigen Sie auch Problematiken auf, die es zu überwinden galt. Gerade das macht das Ganze dann authentisch und spannend.

Fazit

Interne Quellen sind für die Content-Generierung nicht zu unterschätzen – gerade bei Vertrieb und Service finden Sie besonders viel Material. Werden Sie jedoch nicht zu werblich. Denken Sie an den Nutzen für Ihre Leser.

Fallen Ihnen weitere ein? Ich freue mich über Ihren Kommentar.

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